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Grundlagen der Verbrennung

Für die Entstehung eines Feuers müssen drei Bedingungen erfüllt sein:

  • Vorhandensein eines brennbaren Stoffes
  • Zufuhr von Luft
  • Erreichen der Entzündungstemperatur des brennbaren Stoffes

Die Grafik zeigt das so genannte Feuerdreieck. Ist eine dieser drei Bedingungen nicht erfüllt, so kann kein Feuer entstehen.

Das Phoenix-System bekämpft das Feuer gleich an zwei Seiten des Feuerdreiecks.

Zum einen wird wie auch bei einer klassischen Löschanlage die Temperatur durch die Beaufschlagung mit Wasser abgesenkt. Zum anderen tritt bei Wassernebel die sogenannte Sauerstoffverdrängung ein. Durch die feine Verteilung des Nebels tritt dieser gasförmig und schwebend als Aerosol aus. Durch die bei einem Feuer entstehende Thermik versorgt sich das Feuer selbstständig mit dem Aerosol (Löschmittel). Beim Auftreffen der Wasserpartikel auf den Brandherd werden diese verdampft, die Wasserpartikel wechseln den Aggregatzustand, absorbieren hierbei Energie und dehnen sich um das ca. 1.600-fache ihres Volumens aus. Dadurch kommt es zu einer lokalen Sauerstoffverdrängung am Brandherd.

Das Funktionsprinzip des Phoenix-Systems

Das Feuer wird je nach den vorherrschenden Umgebungsbedingungen und den entsprechenden Anforderungen durch geeignete Meldesysteme erkannt.

Größere Phoenix-Brandbekämpfungsanlagen werden oft in mehrere Schutzflächen unterteilt.

Die Melder leiten das Signal an eine Brandmeldezentrale weiter, die wiederum das Signal für jeden Schutzbereich zum Phoenix-Schnittstellenverteiler, aber ggf. auch an andere Stellen, wie zum Beispiel an die Feuerwehr, weiterleitet. Von dort wird das Signal an die Steuerzentrale des Phoenix- Systems übertragen. Diese löst dann alle nötigen Prozesse aus, um mit der Brandbekämpfung in dem angeforderten Bereich zu beginnen.

Der Systemaufbau
1.     Wasserbehälter6.     Phoenix Steuerung
2.     HD-Pumpe 7.     Schnittstellenverteiler
3.     Bereichsverteilung8.     Brandmeldezentrale (BMZ)
4.     Rohrleitungsnetz9.     Brandmeldetechnik
5.     Vernebelungsdüsen