Düsenfertigung „Made in Germany“ - Teil 2

Hier stellen wir einen unserer wichtigsten Lieferanten vor...

“Wir sind froh, dass unsere verschiedenen Düsentypen nunmehr seit fast zwei Jahren von der Werlter Präzisions-Mechanik GmbH & Co. KG (WPM) hergestellt werden“, zeigte sich Geschäftsführer Stephan Luker bei einem Besuch erfreut über die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus dem Emsland in Niedersachsen. WPM ist seit nunmehr fast fünfzig Jahren auf die Herstellung von Präzisionsdrehteilen und –frästeilen aus Werkstoffen aller Art spezialisiert. Der Betrieb ist Zulieferer hochkomplexer Präzisionsteile für die Automobilindustrie, den Werkzeugmaschinenbau, den Maschinenbau und für Brandschutztechnik.

Gegründet wurde der Betrieb vom gebürtigen sächsischen Mechanikermeister Gottfried Franz, der die Geschäftsführung nach 45jähriger Tätigkeit vor einigen Jahren in die Hände von Dipl.-Ing. Hugo Rameil legte. Luker und Rameil diskutierten bei einer Betriebsbesichtigung intensiv den Fertigungsprozess der Vernebelungsdüsen. Herzstück für die Produktion ist ein so genannter CNC-Langdreher mit sieben Achsen, ein „high tec-Automat“, der eigens für die Zwecke von Phoenix konzipiert und in den insgesamt 12 hochmoderne CNC-Maschinen umfassenden Maschinenpark aufgenommen wurde.

Hugo Rameil verwies in diesem Zusammenhang neben der guten technischen Ausstattung des Unternehmens auch auf die 24 Mitarbeiter, die das eigentliche „Kapital“ seien, auch weil sie zum Teil schon über Jahrzehnte Betriebszugehörigkeit aufweisen könnten. Es versteht sich insofern von selbst, dass WPM „seinen“ Nachwuchs selber ausbildet und damit frühzeitig langfristige personelle Bindungen aufbaut.

Rameil und Luker betonten die anspruchsvolle und konstruktive Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Düsen bis hin zur Serienfertigung. „Auch wir haben dabei viel gelernt“, betonte Geschäftsführer Rameil, „aber es war immer ein Ringen um eine technisch exzellente Lösung, die wir dann auch noch in Serie bringen können“. Beide Seiten haben sich auf den Abschluss eines Rahmenvertrages verständigt, der den hohen Stückzahlbedarf von Phoenix absichert und der es WPM gleichzeitig ermöglicht, den aufwändigen Produktionsprozess vorausschauend und kostenoptimiert zu planen. „Hier haben sich zwei gesucht und gefunden“, stellte Luker am Ende seines Besuches in Werlte fest und bedankte sich ausdrücklich bei Hugo Rameil und seinem Team für die Bereitstellung erstklassiger Produkte und die professionelle Zusammenarbeit.