Phoenix kompakt: schlüsselfertige Containerlösung für die Zentrale der Brandbekämpfungstechnik

In der lebensmittelproduzierenden Branche sind aufgrund besonderer betriebslogistischer Erfordernisse häufig auch spezielle Brandschutzlösungen zu realisieren. Ein Anwendungsfall ist die so genannte Kompensation von Brandwänden und Schottungssystemen in Wandöffnungen. Das Phoenix FlexBase – System wird dabei nach Baurecht als löschanlagentechnische Kompensationsmaßnahme für den Verzicht des Einbaus eines allgemein bauaufsichtlich geregelten Feuerschutzabschlusses im Zuge bahngebundener Förderanlagen in brandschutztechnisch bemessenen Wand eingesetzt und anerkannt. Kunden sind Schlachthöfe, Veredelungsbetriebe und namhafte Produzenten von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken.

In den genannten Betrieben ist der Raum zur Unterbringung der Zentrale für die Schalt- und Steuerungstechnik, der Hochdruckpumpen und des Löschwasserbehälters oft knapp bemessen und schwer zugänglich. Aufgrund dieser Gegebenheiten hat Phoenix jetzt eine standardisierte Containerlösung zur Unterbringung aller Bauteilkomponenten der Technikzentrale inklusive Löschwasserbevorratung entwickelt. In einem Container aus Stahlblech, der die Größe von 2.990 mm x 2.438 mm x 2.800 mm (l x b x h) hat, werden alle erforderlichen Bauteile direkt bei Phoenix im ecopark in Emstek vormontiert. Es können bis zu 4.000 Liter Wasser bevorratet werden. Inklusive der Einbauten besitzt der Container ein Leergewicht von ca. 2.200 kg (ohne Wasser). Der Container wird anschließend per Tieflader zum jeweiligen Kunden gebracht. Vor Ort sind nach der Positionierung des Containers am vorgesehenen Standort lediglich noch die Anschlüsse für die Wasserzufuhr und die Elektrotechnik zu verbinden. Die Fotos zeigen den Innenraum des Containers mit den Bauteilkomponenten, die Verbringung eines Containers auf das Dach einer Produktionshalle eines Erfrischungsgetränkeherstellers in Lüneburg und den Standort auf dem Dach.